This is what we are.
This is what we're made of.
This is what we used to be.
This is what we're made of.
This is what we used to be.
Es ist kalt, sehr kalt. Ich vergrabe meine Hände tief in meinen Manteltaschen. Spreize sie immer wieder auseinander ehe ich sie wieder zu einer Faust balle. Der Wind umkreist meine Wangen und meinen Hals, meinem Kopf. Gänsehaut. Ich spüre wie sie sich bis zu meiner Rückenmitte hinzieht, doch rege ich mich nicht, bleibe in der Kälte stehen.
Ein weiter Windstoß. Meine Arme beginnen so zittern und auch meine Beine wollen nicht so, wie ich will.
Ich steige in den nächsten Bus, gehe wortlos am Busfahrer vorbei, setze mich in einer der hinteren Reihen.
Seit wann ist es schon so dunkel draußen?
Der Bus fährt los. Nur drei Stationen, dann bin ich da, dann bin ich bei dir.
Lichter rauschen an mir vorbei. Lachende Menschen auf den Straßen.
Ich komme dem Fenster immer näher, will mehr sehen.
Meine Stirn trifft auf die eiskalte Scheibe.
Mein Atem verursacht eine hauchdünne Wasserschicht auf ihr. Ich beobachte wie sie verschwindet, wie sie wieder auftaucht, wieder verschwindet.
Ich nehme eine Hand aus meiner Manteltasche und male mit dem Zeigefinger ein kleines Herz auf die Wasserschicht.
Zurück bleibt ein unscheinbarer Abdruck.
Ob wohl irgendwann jemand hier sitzen wird und das Herz bemerken wird?
Mein Kopf schmerzt von der Kälte der Fensterscheibe.
Ich steige aus.
Gleich bin ich da. Gleich bin ich bei dir.

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