Mittwoch, 14. Dezember 2011

#5




It starts with a picture
And it sits in your frame
And we part with a letter
And it ends in my name
It starts with forever
And it ends with a touch
And I know that you're clever
And I don't ask for much

Maybe we forgot all the things we're when we are together.


Ich bin aufgeregt, verfehle fast die Türklingel. Meine Hände zittern und ich kann nicht sagen ob dies von der Kälte kommt oder von meiner Aufregung. Mein Herz schlägt so stark und laut, dass ich Angst bekomme das es jeden Moment in tausend Stücke zerbrechen könnte. Die Tür offnet sich und ich sehe in dein verschlafenes Gesicht. Dein Anblick bringt mich zum schmunzeln und auch auf deinem Gesicht breitet sich allmählich ein Grinsen aus. Du ziehst mein Gesicht an deins. Meine Lippen treffen für einen kurzen Moment auf deine. Du ziehst mich ins Haus, die Tür fällt ins Schloss. Und wieder treffen meine Lippen auf deine. Deine Hände wandern von meiner Taille aus meinen Rücken hoch. Ich weiß nicht wie lange wir schon so da stehen.
Vorsichtig drücke ich dich ein Stück zurück, ziehe meine Schuhe und meine Jacke aus. Ruhig wartest du auf mich. "Ich wusste nicht das du kommst." Du fährst dir mit den Händen durchs Haar und siehst mich mit einem fragenden Blick an. "Überraschung." Ein leises Lachen entflieht meinen Lippen. Ich wusste selbst nicht so genau weshalb ich gekommen war. 
Sehnsucht? 
Einsamkeit?

Du lachst. Wie ich dein Lachen liebe! Diese kleinen Fältchen unter deinen Augen und deine immer größer werdenen Grübchen. 

Ich will nicht wieder gehen müssen. Ich will hier bleiben. 
Die ganze Nacht bei dir.



Montag, 12. Dezember 2011

#4

Kennt ihr das, wenn ihr jemanden sieht, der absolut nach eurem Geschmack ist?
Und euch sofort bewusst wird, dass da nichts laufen wird?

I give a fucking damn!
 

Sonntag, 11. Dezember 2011

#3

#2

This is what we are.
This is what we're made of.

This is what we used to be.

  Es ist kalt, sehr kalt. Ich vergrabe meine Hände tief in meinen Manteltaschen. Spreize sie immer wieder auseinander ehe ich sie wieder zu einer Faust balle. Der Wind umkreist meine Wangen und meinen Hals, meinem Kopf. Gänsehaut. Ich spüre wie sie sich bis zu meiner Rückenmitte hinzieht, doch rege ich mich nicht, bleibe in der Kälte stehen.
Ein weiter Windstoß. Meine Arme beginnen so zittern und auch meine Beine wollen nicht so, wie ich will.
Ich steige in den nächsten Bus, gehe wortlos am Busfahrer vorbei, setze mich in einer der hinteren Reihen.
Seit wann ist es schon so dunkel draußen? 
Der Bus fährt los. Nur drei Stationen, dann bin ich da, dann bin ich bei dir.
Lichter rauschen an mir vorbei. Lachende Menschen auf den Straßen. 
Ich komme dem Fenster immer näher, will mehr sehen. 
Meine Stirn trifft auf die eiskalte Scheibe.
Mein Atem verursacht eine hauchdünne Wasserschicht auf ihr. Ich beobachte wie sie verschwindet, wie sie wieder auftaucht, wieder verschwindet.
Ich nehme eine Hand aus meiner Manteltasche und male mit dem Zeigefinger ein kleines Herz auf die Wasserschicht. 
Zurück bleibt ein unscheinbarer Abdruck.
Ob wohl irgendwann jemand hier sitzen wird und das Herz bemerken wird?
Mein Kopf schmerzt von der Kälte der Fensterscheibe.
Ich steige aus.
Gleich bin ich da. Gleich bin ich bei dir.



Samstag, 10. Dezember 2011

#1


Ich blogge. 
Über Gefühle, Gedanken, Momente.
Das Meiste davon entspricht nicht der Realität. 
Ich schreibe einfach gerne. 
Wenn ich schreibe, überläuft mein Kopf mit zuvielen Ideen und Gedanken, allerdings gelingt es mir nicht gut diese in Worte zufassen.

Ich bin "normal". 
Ich ritze mich nicht, bin nicht depressiv. 
Ich habe auch ein echtes Leben und bin nicht nur vom Internet geprägt.
Der einzige Punkt, in dem man mich als "gestört" ansehen könnte, ist, das ich mich in letzter Zeit abmagere, aber dies ist so minimal und so unbedeutend, dass ich mich gerade frage, warum ich das überhaupt erwähne.
Ich lache viel. Ich lache gerne.
Mich macht es glücklich, wenn ich jemanden den ich mag ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann.
Ich denke mehr an andere als an mich. 
Ich denke im allgemeinem viel nach, möglicherweise zuviel. 
Ich fotografiere gerne.
Schauspielerei ist meine Leidenschaft.
Ich will mehr von der Welt sehen. 
Ich möchte mich verlieben.
Doch mein wohl größter Wunsch ist es, unabhängig von meinen Eltern zusein.
Frei zu sein.